W O C H E N T E X T E

     In etwa wöchentlichen Abständen erscheinen auf dieser Seite Texte aus Romanen, Kurzgeschichten,

oder aus meinen sogenannten Gedankenspielen, hin und wieder vielleicht auch Gedanken zu aktuellen Ereignissen.

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http://www.studenten-gera.de/2012/07/23/facetten-unseres-lebens-eine-sendereihe-con-just

neumann/

5. Juni  2013 


Bilanz ziehen

Wer nach einem Sinn sucht und Bilanz zieht und sich fragt, ob er das Richtige tut, sich richtig verhält, sich in der Vergangenheit richtig verhalten hat und vor allem wissen möchte, was das Richtige und das Falsche im Leben ist, dem möchte ich eine Antwort vorschlagen:
Sie heißt: „Kategorischer Imperativ " des Philosophen Emanuel Kant.
Kant hat eine allgemeingültige Gesetzmäßigkeit gefunden, nach der unser Gewissen regiert!
Nicht Kant als Philosoph stellt an uns keine Forderung, sondern er entdeckt lediglich, wie unser Gewissen arbeitet.

Die Formulierung lautet:

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte. "

Anders ausgedrückt:

„Kann ich wollen, dass alle das tun, was ich vor habe."

Wenn ich mich zum Beispiel frage, ob ich eventuell stehlen sollte, um mir einen Vorteil zu verschaffen, muss ich fragen - kann ich wollen, dass alle stehlen?

Aus der praktischen Vernunft heraus muss ich die Frage mit „NEIN" beantworten, denn - wäre Stehlen eine allgemeine menschliche Verhaltensnorm, wäre ein Zusammenleben der Menschen nicht möglich.

Zugleich aber antwortet mein Gewissen auf die Frage - darf ich stehlen - ebenfalls mit „NEIN"

Somit bilden Vernunft und Gewissen eine Einheit.

Als nächste Frage eröffnet sich - was ist das „unser Gewissen " und was verstehen wir unter „praktischer Vernunft "?

Das „Gewissen " ist einfach da und ist kein Ausdruck unserer Intelligenz. Es gehört zu unserem Leben; es spricht zu uns, wir können es erhören oder negieren und umgehen.
Wir sprechen dann von Gewissenlosigkeit und diese ist gleich einer Sünde zu verstehen.
Höre ich also nicht auf mein Gewissen, übertrete ich auch Gottes Gebote.
Ist das Gewissen also ein Geschenk Gottes?
Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Mit der Möglichkeit des logischen Denkens, haben wir durch den kategorischen Imperativ ein Mittel in der Hand, unser Gewissen auf logische Weise zu begründen.
Auch wenn wir nicht an Gott glauben, oder glauben können, haben wir so die Möglichkeit, Gottes Gebote einzuhalten - einzuhalten durch das, was wir Vernunft nennen, die sich im praktischen Zusammenleben durch das rationale Erfassen unserer Lebensbedingungen ergibt.

Woher haben wir dieses Geschenk? ( Geschenk deshalb, weil es unser Zusammenleben erleichtert, vielleicht sogar erst ermöglicht)
Haben wir hier wieder einen Hinweiß auf Gott?







29. Mai 2013

Unterschied zwischen

VERBOTEN und ERLAUBT:
(Neulich in Paris gehört)

In England ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.
In Deutschland ist alles verboten, was nicht erlaubt ist.
In Frankreich ist alles erlaubt - auch wenn es verboten ist.
- Und -
In Russland ist alles verboten, auch wenn es erlaubt ist.



25. März 2013




Der Selbsterhaltungstrieb ist das Grundregular des Daseins.
Er reguliert das Leben vom Bakterium bis zum Menschen.
Vielleicht ist die leblose Natur auch diesem Selbsterhaltungstrieb unterworfen und damit das jeweils Seiende begründet.
I Ist dieser alles regulierende Trieb vielleicht Gottes Schöpfungskraft und Wille?


02. Dezember 2012


- Ich tue was ich will,

kann aber nicht wollen was ich will !? -

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Sonntag 25. November 2012


Vergänglichkeitsbewusstsein am Grab kann auch in Erhabenheit verbindend sein, ein Gedenken in Verbundenheit mit denen, die uns vorausgegangen sind.

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Ein ganzer Tag

Ein ganzer Tag birgt in sich
Nacht und Licht!
Ein ganzer Tag ist unser Leben!
Und jede Stunde drängen wir,
dem Lichte zuzustreben.





Jugend 
Da laufen sie herum, der Hosenboden hängt in den Kniekehlen, die Hose staucht zur Ziehharmonika, die Haare grün, rot - zumindest aber seltsam geschnitten, oder ganz verdeckt durch tief ins Gesicht gezogene Kapuzen ( es könnt mich ja einer erkennen ), die Ohren mit dröhnendem Geheule verstopft und - ganz erstaunlich - wenn man sie vernünftig anspricht, können sie recht umgänglich und freundlich sein, oft zugänglicher als betuchte Anzug-Menschen mit erhobener Nase und einem Blick imaginärer Erhabenheit. 


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"Wichtigste und ewig gültige Erkenntnis":

- NICHTS GENAUES WEIß MAN NICHT !! -

 

 

Wichtig:
Die Welt auf sich wirken lassen, denn jeder Moment ist Leben. Im Stau stehen, schwer arbeiten, Angst haben, sich freuen, die Mittagspause genießen, Schmerzen haben, lieben, sich erotischen Gefühlen hingeben, in Gedanken versinken, streiten, anderen helfen und, und, und ..... Das alles ist Leben! Trenne nicht zwischen Dienst und Freizeit! Wer arbeitet, um nach der Arbeit zu leben, lebt nur die halbe Zeit! Lebe immer und jeden Augenblick bewusst, dann lebst du lange.

Ich bin wichtig - für mich! Aber - ich bin ein Nichts, denn die Welt käme ohne mich aus. Aber - da ich bin, muss sie mich akzeptieren. Jedenfalls verändert die Welt mich und ich sie. Indem ich auf sie wirke, wirkt sie zurück und so, wie sie sich verändert, verändert sie mich. Drum bin ich wichtig - für sie und für mich. * * *

 

 Unsere Zeit ist durch Qualitätsumbrüche bzw. Entwicklungssprünge gekennzeichnet, mit denen die meisten Menschen nicht mehr zurechtkommen. Da die Entwicklung viel schneller und in anderen Dimensionen abläuft, als in vergangenen Zeiten, wird Zukunft nicht mehr voraussehbar. Die wahnsinnige Geschwindigkeit mit der der Zug fährt, in dem wir sitzen, überholt alle für uns denkbaren Ziele, ohne anzuhalten. Wir fühlen uns als Gefangene dieser rasenden Zeit und finden keinen Halt

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 Politische oder moralische Überzeugungen spielen bei Menschen, die genügend Skrupellosigkeit besitzen, keine Rolle.  Gute Stasi-Spitzel wandelten sich schnell über den Versicherungsvertreter zum Manager, zum Verfechter der Marktwirtschaft, zum Demokraten.. Ihr wichtigstes Ziel: Im Mittelpunkt stehen und Macht ausüben! Sie erklären das neue System ebenso wie das alte.

Demokratie besitzt eben diesen Freiraum - ob uns das passt oder nicht...

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  Wer im Wohlstand lebt,

schimpft gern auf ihn

und auf all das Widrige,

das zu seinen Voraussetzungen gehört.

Gefunden am 12.12. 2010

unter 

 www.proft.de 

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A R M U T

 Als ich am 30. 10. 2010 in meine Tageszeitung schaute, fuhr mir der Schreck durch alle Glieder. 
 Ich wäre an der Armutsgrenze angelangt, stand in der Zeitung. Lt. statistischer Berechnung läge die Armutsgefahr bei 929,- Euro.

Bisher fühlte ich mich gut versorgt, glaubte in sicheren Verhältnissen zu leben.

Doch nun!? 
 Ich liege ziemlich genau an der Grenze zur Armut. Bald werde ich meine Wohnung aufgeben müssen, obdachlos sein und hungern.  Allerdings las ich auch in einem anderen Artikel, dass ein Zusammenhang zwischen Übergewichtigkeit und sozialer Benachteiligung besteht. Nanu??!!

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 INFORMATIONSAUSGABE - STRASSENVERKEHRSAMT -

 JUNI 2010 !! 

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren. Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen - unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen - Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten.  Dadurch sind diese Fahrer für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren. Die Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen. Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

Mit freundlichem Gruß Ehrenfried

(Text per E-Mail vom 13. 06. 2010 von Ehernfried Schmidt)

Nach dem Auftaktspiel unserer Manschaft gegen Australien

werde ich wohl auch bald auf meine fehlende Fahrkunst und Intelligenz

aufmerksam machen - in der Hoffnung, dass es so weitergeht!!

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Juni 2010

Das Leben wird träge, besonders im Alter für manchen unerträglich,

wenn er keinen Sinn im Leben und über das Leben hinaus gefunden hat.

Mai 2010

Neulich hörte ich folgenden Witz ?!?

Die DDR sei an ihren hohen sozialen Leistungen zugrunde gegangen !

April 2010

 Gemeinsamkeit und für einander da sein, das ist der Sinn des Lebens.

 Der Gedanke, von einem außerirdischen Raumschiff in eine entfernte Welt, vielleicht auf einen außergalaktischen Stern, entführt zu werden, ist faszinierend. Aber zugleich erfasst mich bei diesem Gedanken das Grauen, die Erde nie wieder zu sehen und vor allem, in einer fremden Welt bestattet zu sein. Nach dem Tod in den Himmel zu kommen, ist alten Vorstellungen nach beruhigend. Aber in der fremden Welt wäre mir, obwohl aus irdischer Sicht der Himmel nah, der Himmel unsagbar fern, und ich hätte Angst, dem Himmel auf ewig entsagen zu müssen. Wie nah ist doch der Himmel dieser Erde, unsere Erde mit dem Himmel verbunden und der Tod mit dem irdischen Leben.

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März 2010

Bei einer Buchlesung hörte ich den Satz:

„Die DDR ist gestorben, der Sozialismus nicht!"

Gleich - in welchem Zusammenhang dieser Satz fiel und egal, wo und in welchem Zusammenhang er geschrieben wurde - mir macht er Angst! Weshalb?

Nun - bei Menschen, die den Sozialismus nicht miterlebt haben, scheint sich um den Begriff „Sozialismus" ein Glorienschein zu bilden. Die Parolen von Gerechtigkeit, Gleichheit, Friedensliebe, Solidarität schleichen sich in unbescholtene Gehirne und im Hintergrund lauern schon hämisch grinsend die alten Genossen, die Stasi Spitzel und ihre Sympathiesanten und ihre Gehilfen aus den alten Bundesländern.

Neues junges „Blut" steht zur Verfügung!

 Es ist anfällig für die Verführungen der Demagogen, weil es die Realität des Sozialismus nicht kennt!

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 Februar 2010

Vorsicht!

Nicht nur in Dresden!!!

 Die ängstlichen Typen, diejenigen, die mit sich und ihrer Umwelt nicht zurecht kommen, die ihren dürftigen aber agilen Intellekt nutzen, um irgend eine Weltverbesserer-Idee zu propagieren, die ihr vermindertes Selbstbewusstsein durch naturgesetzwidrige, teils skurrile Ideen aufbessern müssen und Angst haben, sich nicht durchsetzen zu können, sind, so meine ich, potentielle Bombenleger und Randalierer und zugleich Steigbügelhalter von Diktatoren und Despoten. Aus ihnen rekrutieren sich die Mitläufer und Schläger gefährlicher Geschichtsverfälscher !

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Hebe deinen Kopf, richte deinen Blick gerade aus und ignoriere, was dich links und rechts angreift, schau deinem Gegenüber fest in die Augen, halte seinem Blick stand und du wirst dich wie ein Sieger fühlen.

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Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel ...

Aha ...

Die meisten Deutschen werden also nicht in den Himmel kommen, denn wir gehören wohl zu den 5o Prozent der Weltbevölkerung, die als reich bezeichnet werden können ...

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Wenn sich Eitelkeit und Dummheit finden,

sich zusammen dann verbünden,

ist schnell ein "Sinn" der Welt verkündet ---

   Super-Wahljahr 2009

Ich denke - der nachfolgende Text ist bis zum 27. September aktuell!

Wer sein Wahlrecht nicht wahr nimmt -

wählt ungewollt die Parteien,

die ER nicht möchte !!

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Gedanken aus der Hängematte

Wer oder was bin ich? Mensch, denkendes Tier, Gott? Ein Wesen - das in seinem Wissensdrang so kuriose Gedanken hat, dass sich Gott über seine Schöpfung wundern muss? Tausend mal hast du ´s gesagt: „Wir sollen nicht vom Baum der Erkenntnis essen! " Doch wir schlingen hinunter, was nur möglich ist. Der Baum der Erkenntnis - unser Lustobjekt!?. Stimmt da etwas nicht? Hast DU, Gott, dich geirrt?

Dürfen wir vielleicht doch davon essen? 
 Absicht? Als Du uns nach deinem Ebenbild schufst ? Vielleicht?! Wenn wir dem Drang nach Erkenntnis nachgeben, dann sündigen wir?
MERKWÜRDIG !

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Würde es jeder als seine vordringlichste Aufgabe ansehen, für sich und die Seinen zu sorgen, ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen und dafür alle Kraft einsetzen, erfüllte er den Sinn des Lebens und die Sozialhilfe könnte für Alte, Gebrechliche und Kranke verwendet werden.

Unsere Unvollkommenheit lässt uns nach einem Gott suchen

und an einen Gott glauben.

Erst,

wenn wir unsere Unvollkommenheit ablegen können,

zunehmend Zusammenhänge erkennen,

Zusammenhänge des Lebens, der Unendlichkeit

und uns einordnen können,

wird sich der Glaube an einen Gott

in einen Glauben an das

„Universelle Sein"

verwandeln

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Der „Hörige" dient einem Kaiser, einem Hitler und einem Stalin. In der freiheitlich demokratischen Ordnung fühlt er sich unwohl und verlassen, denn es sagt ihm keiner, was richtig oder falsch ist, was gut oder böse ist.

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Im Zeitwind

Rasen, rasen

über asphaltierte Straßen,

übers endlos lange Band . . .

Motoren summen, Ohren lauschen,

Augen starren, Bäume sausen

links und rechts wie eine Wand.

Rasen, rasen über asphaltierte Straßen,
dem Ziel entgegen.
Dies ist fern!
Wir Verweg´nen,
wir sind Herr´n
auf den Straßen,

denn wir rasen
ja so gern.

Uhren ticken zeitlos hin;
Nerven spannen Stricken gleich,

und wir rasen ohne Sinn

zu einem Ziel,
das wir vergaßen!



Ja - wir fahren Mercedes, BMW, Audi, Honda und der Stinke-Trabi ist von den Straßen Ostdeutschlands verbannt. Die Preise fürs Benzin schnellen in die Höhe, immer mehr und mehr bezahlen wir pro Liter und wir fahren, fahren immer weiter in den Urlaub oder täglich auch zur Arbeit. Und wir fahren, fahren jede kleine Strecke, hin zum Supermarkt und zum Friseur, wir fahren zum Friedhof oder ins Theater - wichtig nur ist, dass - wir fahren ... Stolz beschaue ich mein großes Auto, länger ist ´s als das vom Nachbar und mehr Benzin frisst ´s auch, das ist achtbar denn ich kann es mir ja leisten, diesen großen Karr´n. Ich bin Rentner schließlich und hab ein Leben lang gearbeitet und etwas auch gespart und die Börse hat ´s vermehrt. Doch leider - jetzt im Jahr Zweitausendacht ist die Hälfte vom Ersparten weg - die Börse hat ´s gegeben, die Börse hat s genommen ... So ist die Welt nun mal! Schuld allein bin ich. Hätte ich das Geld unters Bett gelegt, wäre es jetzt noch da. Doch ich weiß, dass macht man nicht, das Geld muss für mich arbeiten, auch wenn ´s dabei zugrunde geht. Ich bin einer, der das alles gut versteht. So lange wir noch rasen können und sei es nur zum Supermarkt, so lange geht ´s uns gut. Nur Mut, nur Mut, nur Mut!!

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Das kommende Jahr 2009 ist Wahljahr!

 Nun geht ´s los!

DIE LINKE schenkt auf dem Weihnachtsmarkt in Gera bereits warmen Tee aus, um Menschen vor sozialer Kälte zu schützen!

Ich staune - wie einfach das ist! 
Mütterchen und Väterchen fühlen sich gut betreut und wissen nun, wo ihr Kreuzchen auf dem Wahlschein hin kommt. Denn sie erfahren beim warmen Tee, dass die Regierung angeblich Milliarden den Banken schenkt, aber Kinder, Rentner und Kranke in Armut versinken lässt.

Aha?! So ist das!?  Und wenn erst Lafontaine oder Gysi Kanzler ist und Peter Sodann Präsident, dann werden die Renten, dass Kinder- und Familiengeld erhöht, dann steigen alle Löhne, dann haben alle Arbeit, dann sinken die Mieten, dann werden die Manager zum Teufel gejagt, dann regieren wieder die Arbeiter und Bauern - wie schon vor zwanzig Jahren!! und die Partei, die Partei hat immer Recht! Und wer das bezweifelt und somit die Staatssicherheit untergräbt, wird unschädlich gemacht.

Gab ´s das nicht schon mal?

Wo und wann war das gleich?

Und wie war ´s ausgegangen?

Wir sollten uns erinnern!!

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„Links"  versucht mit gefährlichen, praxisfernen Vorspiegelungen Einfluss zu gewinnen Leider nicht ohne Erfolg! Ist unsere Demokratie,
Garant unserer Freiheit und unseres Wohlstandes,
in Gefahr?
Nein! Vorausgesetzt aber -  alle Kräfte der demokratischen Mitte werden aktiv und demaskieren die utopischen Versprechungen der schmeichelzüngigen Flötisten des linken Spektrums. 

Unterstützung der demokratischen Mitte im Wahlkampf, auch durch finanzielle Spenden für die
CDU in meiner Heimatstadt Gera, garantieren die soziale Marktwirtschaft und die demokratische Ordnung in unserem Land und das Wohlergehen unserer Stadt.

Davon bin ich überzeugt!


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Was will die Linke bzw. die PDS ??

In ihr sammeln sich aus meiner Sicht die deutschen Kommunisten, die DDR - Nostalgiker, die noch nicht begriffen haben, dass der Kommunismus eine Fehlentwicklung war und gescheitert ist. Durch die Hintertür kommend, möchten sie nachträglich die Bundesrepublik kassieren 15 Würde es jeder als seine vordringlichste Aufgabe ansehen, für sich und die Seinen zu sorgen, ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen und dafür alle Kraft einsetzen, erfüllte er den Sinn des Lebens und die Sozialhilfe könnte für Alte, Gebrechliche und Kranke verwendet werden.

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Gemeinsamkeit

und für einander da sein,

das ist der Sinn des Lebens.

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58

VOM DASEIN UND VOM SELBSTERHALTUNGSTRIEB

 Der Selbsterhaltungstrieb ist das Grundregular des Daseins. Er reguliert das Leben vom Bakterium bis zum Menschen. Vielleicht ist die leblosen Natur auch diesem Selbsterhaltungstrieb unterworfen und damit das jeweils Seiende begründet. Ist dieser alles regulierende Trieb das eingegebene Programm eines Gottes? Wenn wir den Begriff Gott in unsere Überlegungen einbeziehen, wäre das eine denkbare Bestimmung dieses Begriffes. Eine Gottes-Erklärung wäre es allerdings nicht, nur eine Einordnung. Für die weiteren Gedankengänge ist dieses Problem aber unbedeutend. Wenn in jedem lebenden „Ding" dieser Trieb steckt, ist die Materie potentieller Träger des Lebens. Das Leben muss sich also unter den gegebenen Bedingungen zwangsläufig entwickeln, also Steinchen für Steinchen, jedes für sich selbst, sich anpassend, Nutzen ziehend durch Zusammenschlüsse bis neue Formen entstehen, die wiederum für sich selbständig neue Formen finden durch Zusammenschlüsse oder auch durch Teilungen, und das alles ohne Ziel, aber unter dem Trieb, sich zu erhalten. Der Mensch war nie „geplant" und er wird so auch nur einmal existieren, was nicht heißt, dass es in anderen Galaxien kein menschenähnliches Leben gibt. Nur - das Würfelspiel hat wohl andere Ergebnisse gebracht.  

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Ausschnitt aus einem Brief an einen unbekannten Theologen

 Nun - ich möchte Bewährtes nicht wegwerfen oder leichtfertig am Wegrand liegen lassen. Ich möchte aber Wandel zulassen, denn festgefügte Formen sind immer in Zeit und Raum eingefügt und ich meine, dass auch Inhalte moralischer Gesetze (Gebote) sich wandeln. Dabei tragen wir Menschen eine hohe Verantwortung. Und gerade, weil Sie auf den Massenmord im Nationalsozialismus hinweisen, ist es mir fremd, dass trotz 2000 Jahre Christentum über diese Verwerfung Menschen bis heute nicht ins Tiefste erschrecken und Menschen nach wie vor Lust am Quälen, Foltern und Morden finden. Benötigt die Zukunft der Menschheit vielleicht ein neues Fundament? Befinden wir uns vielleicht auf einem Weg, der tragfähiger wird? Auf einem Weg, auf dem göttlicher Wille sich durch den menschlichen Geist zu manifestieren beginnt? Fragen über Fragen und ich denke, Sie werden mit dem Kopf schütteln ... Trotzdem, ich glaube an die Zukunft der Menschheit, auch an die Zukunft der Menschlichkeit und auch daran, dass einst Glaube und menschlicher Geist (oder auch Religion und Wissenschaft) sich vereinen zu einer Dimension, die wir heute noch nicht erfassen können. 

 

21  Alle gesellschaftlichen Kräfte haben ihre Berechtigung. Regierungsfähig sind aber nur wenige!

47
Ein bisschen Spaß auf Kosten eines ANDEREN wird besonders „lustig", wenn das Opfer sich nicht wehren kann.

50

Menschen, die in ihrer Entwicklung radikal geprägt wurden, treten für radikale Strukturen in der Gesellschaft ein und bilden ein Reservoire für rechts und links. Hier haben alle Demokraten eine wichtige Aufgabe, vielleicht die wichtigste Aufgabe überhaupt: Erziehung zum Demokratie-Bewusstsein und zur Liberalität.

13

 Der Sinn des Lebens besteht im Leben - und dem müssen wir uns zuwenden. Das ist allerhöchster Sinn. Wir leben für keinen Gott, für kein jüngstes Gericht, auch für keine Ideologie oder einen Kaiser... Wir leben für uns - uns selbst müssen wir uns zuwenden! Wir leben auf den Tod zu. Jeder sollte zeitig genug wissen, dass er nur ein Leben hat und vor ihm die Aufgabe steht, dieses auszuleben. Belohnung erhalten wir für ein sinnvolles, ein ausgelebtes Leben; Strafe - für ein unausgelebtes, sinnloses Leben, wenn wir mit uns selbst das Leben abrechnen. „Ich habe stets strebend mich bemüht", ist schönster Lohn. Dem Leben einen Sinn geben ist - ihm einen Inhalt geben, es als Aufgabe erleben, in dieser tätig werden und erfüllen. Für sich leben, für sich sorgen, für die SEINEN sorgen, für sie da sein, ihnen einen Halt geben, sich als Halt fühlen können...

112

Gedanken zum Begriff Kunst: Kunsthonig, Kunsteis, Kunststoff, Kustseide sind Nachahmungen, etwas Künstliches, Unnatürliches ... Zirkuskunst ist ein hohes sportliches, artistisches, handwerkliches Können ... Aber wie verhält es sich mit der Malkunst, der Tonkunst, der Dichtkunst? Was ist das, was wir als wahre Kunst bezeichnen? Vielleicht - wenn der Künstler den Sprung vom Kopf zum Bauch schafft, wenn handwerkliches Können sich verselbständigt hat und aus dem Unterbewusstsein schöpfen kann?

Vielleicht - wenn die Tiefen des menschlichen Wesens in einem Werk sichtbar, hörbar lesbar werden?

87

Was will denn die PDS bzw. "Die Linke"? Wo hat sie ihr Programm? Sie nennen sich -Partei des Demokratischen Sozialismus - und setzen perverser Weise vor Sozialismus das Wort Demokratie. Sozialismus aber heißt: Veränderung der Eigentumsverhältnisse! Und bei Marx steht es geschrieben: Zuerst Eroberung der politischen Macht, danach Eroberung der ökonomischen Macht, dann Aufbau des Sozialismus und Kommunismus. Demokratie und Marktwirtschaft bleiben auf der Strecke, das Chaos nimmt seinen Lauf. Oder, Genossinen und Genossen der PDS, wie stellt ihr euch den neuen Sozialismus vor? Sozialismus in einer privatwirtschaftlichen demokratischen Ordnung? Wie geht das? Habt ihr Marx nicht gelesen? Oder verheimlicht ihr eure Ziele

Siehe auch:

http://www.radio-g.net/linksruck.html#comments

Ausschnitt aus

"M A D L E N"

 Doch es ist schwer auf dieser Erde. Du weißt es. Ich möchte geliebt werden und meine Liebe zurückgeben und verschwenden dürfen. Doch du weißt und hast es selbst erlebt, die Tage sind so kalt und die Nächte noch mehr. Wenn auch manchmal ein helles warmes Licht mich umgibt, dem ich mich ganz hingebe in Hoffnung von Liebe und Geborgenheit, dann weine ich doch dafür viele Nächte der Enttäuschung.Und so ist es mir bis jetzt immer widerfahren. Ich weiß nicht mehr, ob es die Liebe gibt. Und du, liebe Mama, kannst es mir nicht mehr sagen. Ich meine, dich lächeln zu sehen, soweit ich dein liebes Gesicht in meiner Erinnerung trage, ein Lächeln der Weisheit, die dich das Leben gelehrt hat, durch viel Schlimmes, was du ertragen musstest. Ja, ich werde erwachsen und beginne zu verstehen.
Aber das Leid und die Sehnsucht und meine Liebe, die in mir wohnt, lassen sich nicht in rationale Worte fassen, damit sie dann der Verstand zerlegt, ordnet und wieder zusammensetzt, wie eine mathematische Formel, die dann einfach und verständlich wäre. Nein - ich trage ein großes Geheimnis in mir und will es bewahren und will dir, liebe Mama, beweisen, dass uns dieses Geheimnis verbindet. Und ich werde an die Liebe glauben, an die Ehrlichkeit und an das Schöne. Das verspreche ich dir!

Lieber Gott bitte: Lass dieses Wunder geschehen.


* * *

8

In einer unendlichen Zeit verliert der Begriff Zufall seinen Inhalt, denn jedes Zusammenwirken tritt irgendwann einmal ein, auch wenn es unendlich viele Möglichkeiten des Zusammenwirkens gibt. Nun ist die Zeit für den Planet Erde endlich. Also müsste das Leben aus unendlich vielen Möglichkeiten in einer endlichen Zeit entstanden sein - also doch ein Zufall... Dieser Gedanke ist falsch, denn die Erde ist ja auch nur eine endliche Existenz in einer unendlichen Zeit, in der es eben unendlich viele endliche Existenzen wie die Erde geben muss. Alle möglichen Verbindungen treten in einer unendlichen Zeit einmal ein.

116

Es ist menschliches Gut, sich mitteilen zu müssen, seine Gedanken weiter zu geben, sich sozusagen unsterblich zu machen, indem man nicht nur seine Gene weitergibt, sondern auch seine Gedanken und Gefühle, die dann vielleicht für ewig in eine Weltseele eingehen können.

121

  Die Gretchen - Frage habe ich für mich vorerst gelöst. Ich bin gleich einer Ameise, einem Affen auf dem Baum oder einer Kuh auf der Weide ein Ausdruck der Natur und bin überzeugt, dass der Kosmos das Leben in sich trägt und wir eine der Möglichkeiten des Lebensausdruckes sind. Religion ist für mich ein Betrachtungsversuch des Seins-Wunders, das Wundern über Realitäten, die wir noch nicht erfassen können und auch als solche noch nicht verstehen. Vielleicht sind wir die "Sich selbst erkennende Natur", haben das aber noch nicht erkannt. Sollte meine Annahme stimmen, wird die Religion der Gläubigen in ein Erkennen der Wissenden übergehen. Nun geht die Gretchen - Frage wohl in eine ganz andere Richtung: Religion als Absicherung, sozusagen als Kondom gegen Spätfolgen... Aus dieser Sicht, meine ich, kann Religion für uns heutige Menschen immer noch eine feste Burg sein. Wenn Gretchen sich absichern möchte, dann ist das gut so und ich finde diese Absicht gar nicht so hintertrieben, denn Gretchens Gedanken sind vielleicht der Natur näher, als wir (ich) mit all den hirnlastigen "Wahrheiten".

10


Ratschläge anderer Menschen beruhen immer auf deren Wissens- und Erlebnisstand, sind also immer mit Vorsicht aufzunehmen, oft sogar unbrauchbar; dienen aber trotzdem zur Überprüfung eigener Handlungen.

117

 Wie doch aus dem Unterbewusstsein kommende Aussagen Hintergründe offen legen. Funktionäre der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), die Partei der sowjethörigen Kommunisten in der ehemaligen DDR, deren Funktionäre die gesamte Macht in ihren Händen hielten, bezeichneten die Bürger des Territoriums der Deutschen Demokratischen Republik als: UNSERE MENSCHEN!

Wer besitzt außerdem noch eigene Menschen? Feudalherren des Mittelalters vielleicht? Sklavenhalter besitzen eigene Menschen! Vielleicht auch Götter?

* * *

Kunst- Gefühle festhalten, gestalten und weitergeben, bevor sie durch den Verstand gegangen sind??

***

114

Mehr Mut, als das eigene Leben zu vernichten, konnte ein Mensch nicht  aufbringen. Manchmal dachte er aber auch daran, wie hohl, wie endlos leer  und ausgebrannt eine Seele sein musste, bevor sie sich ganz aufgab.     

4o

"Geld zählen" gehört zu den wichtigsten Tätigkeiten, wenn es dazu dient, finanzielle Verhältnisse zu ordnen und unabhängig zu bleiben

12

 Menschen, die immer ein „Ja" oder ein „Nein" parad haben, irren wohl; Menschen, die sofort eine Meinung vertreten und wissen, dass das weiß und das schwarz ist, kennen die tausend Grauabstufungen nicht.

9

Ich akzeptiere meine Wurzeln und fühle mich mit ihnen tief verbunden; ich bin aus ihnen kommend über einen Stamm in eine verzweigte Krone übergegangen. Ich bin wohl schon ein Baum und könnte Früchte tragen.

97

Wichtigste Aufgabe: Ein Ziel suchen, ein Ziel finden, es zum eigenen Ziel machen, dieses unbeirrt ansteuern, einen Weg finden und gehen, um es zu erreichen.

102

Wir sind Schwimmer in einem Strom, von dem wir getragen und getrieben werden. Unsere eigene Kraft dient dazu, Klippen auszuweichen, um nicht daran zu zerschellen. Entsprechende Techniken müssen trainiert werden; sie sind lebensnotwendig. Kinder, von denen die Mühsal dieses Trainings abgewendet wird, zerbrechen am ersten Hindernis, bleiben daran hängen oder werden in Strömungen gespült, die zum Abgrund führen.

119

„Wer oder was bin ich?"

( Auszug aus meinem Roman "Heribert oder Opfer und Täter" )


Ich bin ein Mensch! Mit dieser Aussage wäre das Thema erschöpfend beantwortet, wenn jeder erklären könnte: Was das ist - ein Mensch ... Meine Versuche, diesen Begriff zu klären scheiterten beziehungsweise konnten mich nicht zufriedenstellen. Wem sollte ich glauben? Dem Naturwissenschaftler, dem Psychologen und Psychoanalytiker, dem Geistlichen, dem Mediziner, dem Militärstrategen, dem Künstler, dem Poeten? Goethe hat sein Lebenswerk diesem Thema gewidmet; Gott und Teufel - Vereint im Mensch? Die Bestie; der Engel; der Mensch ... Gottähnlich? Das zweibeinige Tier? Bin ich ein Gott, ein Teufel, ein denkendes Tier oder ein Nichts? Wie kann ich sagen, was ich bin? Ich bin! Ich bin da! Ich gehöre zum Dasein ... Ich bin ein Daseiendes, wie das Tier, die Pflanze, der Stein ... Wie schmerzt mir der Kopf: Ich kann mich nicht fassen! Und doch: Ich erkenne, dass ich bin. Das ist der Unterschied zum Stein. Ich bin erkennendes Sein. Ich erkenne mich, das Tier, den Stein, die Natur ... Ich bin die sich selbst erkennende Natur. Natur erkennt sich selbst: Im Mensch! Ein Licht ist aufgegangen ... Ich bin ein Mensch! Keinen Schritt bin ich vorangekommen, obwohl ich alles erkannte, was zu erkennen ist. Was bin ich? Ein Ebenbild Gottes? Ich? Ein denkendes Tier? Das kann ich akzeptieren ... Ein Teil der sich selbst erkennenden Natur? Vielleicht ... Der gute Hans? Der böse Hans? Wer nennt mich so oder so? Bin ich gut oder böse? Egal! Ich will nur leben; ich will lieben, ich will etwas sein; ich will ein ICH sein, neben anderen; vielleicht ein besseres , eines, das über andere herrschen kann. Davon träume ich und das bin ich - weder gut noch böse ... Ich bin ein Mensch, ein trauriger Mensch, denn ich bin einsam. Weil ich erkenne - kann ich nicht lachen, worüber andere lachen, kann ich nicht traurig sein, an einem Grabe, ... Oder? Sollt´ ich lachen, jauchzen, singen, angesichts der herrlich tiefen Welt? Sollt´ mich verneigen vor den Dingen, die Gott uns in die Herzen stellt? Wer wagt es zu fragen, wer oder was ich bin? Wer glaubt, dass ich mich erkennen kann? Ein Teufel, vielleicht, zeigt mir den Weg. Mephisto? Ja, ich rufe dich! Du, an der Tafel, du schreibst es an, fragst, ob ich mich erkennen kann? Mephisto ist´s, vielleicht nur ein Scharlatan? Was nun - es wird ein Gedicht! Das ist kein Aufsatz! Das bin ich!

Es ist nicht immer einfach, aus einem Text DAS zu lesen was die Buchstaben , nicht hergeben, eben - was zwischen den Zeilen steht. Wenn das so einfach wäre, könnte es in Worte gefasst werden. Die richtigen Worte finden, ist wiederum kompliziert. Wenn ich aber etwas zwischen die Zeilen "schreibe" , dann weiß ich wiederum nicht, ob es der andere versteht, bemerkt oder  falsch auslegt... usw. Das menschliche Wesen, das gesamte Menschsein, ist so undurchdringlich vernetzt und trotzdem so einfach, da es "nur", wie übrigens alles in der Natur, dem Selbsterhaltungstrieb unterliegt. Ich will Sein, bzw. ich will Leben, heißt das Zauberwort und leben heißt zugleich, ich will geliebt werden und lieben. Ohne Liebe fühle ich mich einsam und verlassen, dem Leben fern. 

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Manche Menschen sagen die drei Dinge, die sie wissen, stündlich dreimal, und das jeden Tag und hinterlassen dadurch einen intelligenten Eindruck. Ihnen gegenüber erscheint mancher Professor unwissend.

Die Täuschung hält glücklicher Weise nicht lange an, aber für einen ersten Eindruck ist sie ausreichend. Dieser aber soll ja leider! immer der beste sein.

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Beobachtungen eines „verstörten" Pädagogen:

Junge Menschen aus den so genannten sozial benachteiligten Bereichen überragen mich manchmal um Kopfhöhe oder sind klein, schmal und blass im Gesicht und versuchen ihre geringe Größe mit lautem Stimmchen auszugleichen, und werden je nach Charakter von den großen Aggressiven zum Buddy gezwungen. Jene, mit ihren hässlichen Tätowierungen, Glatzen oder Irokesenschnitt, mit herausforderndem Blick oder abschätzendem Grinsen, lauern, um sich im richtigen Moment zu produzieren. Die so genannten Normalen, die gekommen sind, um zu lernen, weil sie glauben, damit etwas fürs spätere Leben zu tun, fallen nicht auf, mühen sich ab, werden immer zu besonderen Arbeiten heran gezogen, weil sie willig sind und die zusätzliche Arbeit korrekt zur Freude des Lehrers ausführen. Später, nach vielen Jahren, sind die Anständigen meistens Familienväter, die täglich sich abmühend ihr Geld verdienen. Die quakenden Duckmäuser, die ehemaligen „Buddys", tauchen ab und sind unter vielen Kategorien menschlicher Art zu finden. Oft bleiben sie in der Masse unbedeutend oder gehen gar unter. Die großen Glatzen oder Irokesenschnitte, die Tätowierten, die sich ihr forderndes Grinsen zum Lebensinhalt gemacht hatten, tauchen in den Chefetagen großer Unternehmen, im Knast, in der Politik oder in der „Herberge zur Heimat" wieder auf.

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Aufopferung für andere führt leicht zur Selbstaufgabe. Wer sich selbst aufgibt, verliert schnell die Kraft, anderen zu helfen.

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Er sehnte sich nach menschlicher Wärme; nach Liebe... Und er wusste nicht mehr, ob es das gab. War die Fähigkeit zu lieben ein raffinierter Trick der Natur? Oder war der Drang, für einen anderen Menschen da sein zu wollen, eine Art von Selbstliebe , ein Trieb, der dazu verhalf, die eigene Einsamkeit zu vertreiben? Jagte er einem Phantom nach? Liebe ein Phantom? Ein Hirngespinst ...

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Politische oder moralische Überzeugungen spielen bei Menschen, die genügend Skrupellosigkeit besitzen, keine Rolle. Gute Stasi - Spitzel wandeln sich schnell über den Versicherungsvertreter zum Manager, zum Verfechter der Marktwirtschaft, zum Demokraten... Ihr wichtigstes Ziel: Im Mittelpunkt stehen und Macht ausüben! Sie erklären das neue System ebenso wie das alte. Demokratie besitzt eben diesen Freiraum - ob uns das passt oder nicht...

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Ein „Maruschke" wird in zehntausend Jahren eben so wenig bekannt sein wie ein Beethoven oder Einstein. Und sollte dem jemand widersprechen, dann denke er daran, dass die Erde nur so lange besteht, wie die Sonne ihre Bahn zieht. Einmal wird  sie wie jeder andere Stern explodieren, und es werden neue Welten entstehen, und  keiner wird danach fragen, was Einstein oder Maruschke irgendwann gedacht    haben, denn ihre Gedanken sind mit der Erde auf ewig verschwunden, weil sie ein "Nichts" waren für die Ewigkeit.                                                                                   

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Mein Gott, wo sind die Jahre hin? Die Jahre? Die sind nicht weg. Sie sind in dir und ein Teil deines Ichs... Ohne sie wärest du ein Anderer ...

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Sehen lernen, hören lernen, in der Mitte der Welt sein - das kann man auch allein, ohne einsam zu sein ....

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Wir sind, weil wir im Wandel sind und unser Sehnen und Fühlen wird den Wandel immer begleiten.

Spruch 37 aus meinen Gedankenspielen

Hebe deinen Kopf, richte deinen Blick gerade aus und ignoriere, was dich links und rechts angreift, schau deinem Gegenüber fest in die Augen, halte seinem Blick stand und du wirst dich wie ein Sieger fühlen.

Spruch 126 aus meinen Gedankenspielen

Vielleicht haben wir erst, wenn wir keine Antwort mehr auf die Fragen nach dem Sinn unseres Seins finden, die Welt verstanden?

Leseprobe aus:  "Heribert oder Gesetz und Gewissen"

"Was meinst Du?"

 Ich meine den Geist, der den Menschen Seligkeit verspricht, die es nicht gibt, den Geist, der den Menschen vorschreibt, gegen die Natur zu leben und sie dafür mit Himmelsgold, auch schon auf Erden, belohnen will. Ich meine den Geist, der die Wirklichkeit vernebelt und die Welt nach seinem Dünken in Gut und Böse einteilt und so auch die Menschen fest im Griff hat. Wer einmal im Netz dieses Geistes gefangen ist und sich über ihn erheben will, wird dann sein allmächtiges Grinsen sehen, aber auch seinem Locken nicht mehr widerstehen können, bis er seine Beute wird ...

Spruch 109 aus meinen Gedankenspielen

Menschen, die viel reden werden wohl wenig Wichtiges zu sagen haben ...

         Spruch 100 aus meinen "Gedankenspielen" Die Natur handelt nicht zwangsläufig logisch. Dem einen schenkt sie Kraft, dem anderen Erkenntnis. Den mit der Kraft lässt sie Fensterscheiben einschlagen, den Erkennenden die Scherben aufsammeln. Manchmal fallen Kraft und Erkenntnis zusammen. Dann wird weder zerschlagen noch aufgesammelt. Es werden Fenster geputzt, um eine klare Sicht zu bekommen.

Spruch 62 aus meinen "Gedankenspielen"

 Fanatiker (auch die religiösen), alle „Hundertprozentigen" und Überzeugten einer Ideologie - sind die Steigbügelhalter von Diktatoren und Despoten

Spruch 112 aus meinen "Gedankenspielen" Er hatte das Leben als Weg begriffen, und den Tod als das Ziel. Wer den Weg nicht mit Sinn erfüllt, hat die Zeit verpasst, für immer und ewig. Das Leben begreifen hieß ihm jetzt, es als Aufgabe zu verstehen und zu erfüllen

Spruch 65 aus meinen "Gedanknspielen" Der Kommunismus konnte siebzig Jahre überleben, weil es ihm gelungen war, ganze Völker zu Schauspielern zu machen. Aber auch das ist eine nicht zu unterschätzende Leistung und einmalig in der Geschichte.

Spruch 123 aus meinen "Gedankenspielen"


Die Zeiten meiner Träume, unsichtbaren Tränen, großen Gefühle, süßer Schmerzen sind vorbei und einer klaren kalten Realität gewichen, die zu ertragen ermöglicht wird, durch die Erkenntnis, dass Leben eine Aufgabe ist, die tägliche Erfüllung verlangt und mir den großen Lebenssinn eröffnete, der mich mehr Glück spüren lässt, als die Zeiten der großen Gefühle und Träume, die die Welt hinter einen Schleier geschoben hatten.

Spruch 122 aus meinen "Gedankenspielen"Du bist nichts Besonderes, wenn du nichts Besonderes aus dir machst. Du kannst nichts Besonderes erwarten, wenn dir dein ICH nichts Besonderes ist.

Spruch 125 aus meinen "Gedankenspielen"

Ins Innere der Natur dringt kein erschaffener Geist? Sind wir nicht selbst das Innere des Inneren? Sind wir vielleicht von einem Außen her gekommen? Von einer anderen undenkbaren Welt? Sind wir geschaffen worden außerhalb Natur und dieser Welt? Sind wir geschaffen worden überhaupt? Trägt nicht jedes andere Wesen dieser Erde auch Gene die wir selber tragen? Wir sind Natur im Innersten der weiten Welt geboren! Der Kosmos trägt das Leben in sich selbst und im unendlichen Gemenge entsteigt ihm hier und da ganz zufallsträchtig und in hunderttausenden von Jahren, wie wir´s nennen, ein sich selbst erkennendes Verstehen...

Das sind wir!

Das bin ich!